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TPN · Stuckateur und Verputzer · Bremerhaven

Technischer Projektnachweis (TPN) für Stuckateur und Verputzer in Bremerhaven

Technischer Projektnachweis (TPN) ist bei wärmedämmverbundsystem, putzsysteme der Nachweis, ohne den das BAFA den Antrag nicht annimmt. Für Betriebe in Bremerhaven übernehmen wir ihn.

Was TPN ist

Ohne TPN-ID kein Antrag.

Der Technische Projektnachweis (TPN) ist das Gegenstück zur Projektbeschreibung (TPB) nach der Ausführung: Er belegt, dass die Maßnahme so umgesetzt wurde, wie sie beantragt war, und dass die technischen Mindestanforderungen eingehalten sind. Beim Erstellen entsteht die TPN-ID, die der Antragsteller im Verwendungsnachweis im BAFA-Portal angibt. Ohne TPN gibt es keine Auszahlung.

Betriebe in Bremerhaven und im übrigen Bremen melden das Vorhaben, wir prüfen die geplante Ausführung und erstellen den Nachweis. Der Weg ist bei jedem Auftrag derselbe.

Typisch für Bremerhaven: Nachkriegsbauten und maritime Hafenquartiere am Wasser. Bei wärmedämmverbundsystem, putzsysteme entscheidet der vorhandene Aufbau darüber, welcher Kennwert erreichbar ist — und damit, ob der Nachweis tragfähig ist.

Technischer Projektnachweis (TPN) — Kerndaten, Richtlinie BEG EM vom 17.07.2026.
MerkmalAngabe
DurchführerBAFA
Zeitpunktnach der Durchführung, vor dem Verwendungsnachweis
KennnummerTPN-ID
Fördersatz für Stuckateur und Verputzer15 % nach Nr. 5.1 Gebäudehülle
Höchstgrenze erste Wohneinheit30.000 €
Förderfähig als Stuckateur und Verputzer

Wärmedämmverbundsysteme, Putz- und Armierungsarbeiten, Innendämmung.

  • Wärmedämmverbundsystem mit Armierung und Oberputz
  • Innendämmung mit Putzsystem
  • Sockeldämmung und Anschluss an die Perimeterebene
  • Gerüst, Laibungsarbeiten, Fensterbankanschlüsse
Technische Mindestanforderungen für Stuckateur und Verputzer, Richtlinie BEG EM vom 17.07.2026.
BauteilU-Wert ≤
Außenwand0,20 W/(m²·K)
Rechenbeispiel

WDVS 165 m² inklusive Gerüst, Laibungen und Sockel.

In Zahlen, an einem typischen Vorhaben Ihres Gewerks:

WDVS 165 m² inklusive Gerüst, Laibungen und Sockel, Endsumme 30.000 €, Fördersatz 15 %.
PositionBetrag
Standardpreis des Betriebs25.500 €
+ Aufschlag+ 4.500 €
= Endsumme des Angebots, anrechenbare Kosten30.000 €
− Zuschuss für den Kunden, 15 % der Endsumme− 4.500 €
Eigenanteil des Kunden25.500 €
Zusatzeinkommen des Betriebs je Auftrag+ 4.500 €
Zwei Fallstricke

Woran es hier scheitert.

Im Gewerk: Stuckateur und Verputzer

Die Laibungen und die Sockelausbildung werden im Angebot gern vergessen. Fehlen sie, entstehen Wärmebrücken, die der Nachweis nicht trägt — und Nachträge, die niemand bezahlen will.

Beim Nachweis: Verwendungsnachweis zu spät einreichen

Der Verwendungsnachweis ist innerhalb von sechs Monaten nach Vorhabenabschluss einzureichen, spätestens sechs Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums von 36 Monaten. Wer die Frist reißt, verliert den Anspruch.

Was wir von Ihnen brauchen

  • Schlussrechnung der ausgeführten Leistung
  • Produkt- und Materialnachweise der eingebauten Bauteile
  • Fachunternehmererklärung
  • Bei Abweichungen von der Planung: die geänderte Ausführung

Was Sie bekommen

  • Technischer Projektnachweis (TPN) mit TPN-ID
  • Prüfung gegen die technischen Mindestanforderungen
  • Angebots-Check auf förderfähige Umfeldmaßnahmen
  • Die schriftliche Pflichtinformation für Ihren Kunden

Ein Anruf vor dem Auftrag genügt. Alles Weitere übernehmen wir.

Pflichtinformation · BEG-FAQ 02-09

Hinweis zur fehlenden vorhabenbezogenen Unabhängigkeit

Wir arbeiten mit den ausführenden Fachunternehmen zusammen und sind gegenüber dem Antragsteller nicht vorhabenbezogen unabhängig. Bei Einzelmaßnahmen ist das zulässig. Folge: Fachplanung und Baubegleitung sind nicht nach Nr. 5.5 der Richtlinie förderfähig, und der Antragsteller wird vor Vorhabenbeginn schriftlich darüber informiert.

Keine Rechnung an den Endkunden

Der Gebäudeeigentümer zahlt uns nichts und erhält von uns keine Rechnung. Vergütet werden wir ausschließlich vom Partnerbetrieb über das gebuchte Paket.

Wir erstellen keine individuellen Sanierungsfahrpläne

Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) wird über die Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude gefördert und setzt einen unabhängig handelnden Energieberater voraus. Diese Voraussetzung erfüllen wir nicht, weil wir mit den ausführenden Fachunternehmen zusammenarbeiten — deshalb nehmen wir diese Leistung nicht in unser Angebot. Für die Förderung bedeutet das: Es gilt die Höchstgrenze des Regelfalls von 30.000 € förderfähiger Ausgaben für die erste Wohneinheit; der iSFP-Bonus und die damit verdoppelten Höchstgrenzen bleiben außer Betracht. Wünscht ein Eigentümer einen Sanierungsfahrplan, wendet er sich dafür an eine unabhängige Energieberaterin oder einen unabhängigen Energieberater.

Quellen: Richtlinie BEG EM vom 17.07.2026 sowie BAFA — Effiziente Gebäude · BAFA — Informationen für Energieberater · KfW — Online-Bestätigung erstellen · KfW — Förderung für Bestandsgebäude · Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes · Gebäudeenergiegesetz (GEG). Maßgeblich ist die bei Antragstellung gültige Fassung.

Häufige Fragen

TPN für Stuckateur und Verputzer in Bremerhaven.

Wer stellt Technischer Projektnachweis für Stuckateur und Verputzer in Bremerhaven aus?

Ein in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes geführter Energieeffizienz-Experte. Wie bei der Projektbeschreibung: der Energieeffizienz-Experte oder das ausführende beziehungsweise bevollmächtigte Fachunternehmen.

Wie lange ist die TPN-ID gültig?

2 Monate. Der Nachweis sollte deshalb erst erstellt werden, wenn der Antrag zeitnah folgt.

Wie hoch ist der Zuschuss für förderung fassadendämmung?

15 Prozent der förderfähigen Ausgaben nach Nr. 5.1 Gebäudehülle. Bei einer Endsumme von 30.000 € sind das 4.500 €. Höchstgrenze: 30.000 € für die erste Wohneinheit.

Was kostet das den Gebäudeeigentümer?

Nichts. Der Eigentümer erhält von uns keine Rechnung; vergütet werden wir ausschließlich vom Partnerbetrieb über das gebuchte Paket.

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Ein Telefonat klärt Gewerk, Volumen und Ablauf. Der Kooperationsvertrag wird erst nach dem Gespräch aktiv.