Wer in Moers ein Haus besitzt, das vor 1978 gebaut wurde, sitzt statistisch gesehen auf dem größten Einsparpotenzial des gesamten Wohngebäudebestandes. 59% der Bausubstanz in Moers gilt als unsaniert — das bedeutet: veraltete Dämmung, hohe Heizkosten und ein unnötig schlechter Energieausweis.
Neben den bundesweiten BAFA- und KfW-Programmen ist in Moers besonders Moerser Klimaschutzförderung interessant, weil diese Mittel mit der Bundesförderung kombiniert werden können. Der iSFP-Bonus von 5% kommt obendrauf, wenn wir Ihren Sanierungsfahrplan vorab erstellt haben — das allein sind schnell mehrere tausend Euro zusätzlich.
Klimatisch liegt Moers bei 1545 Sonnenstunden und 3160 Heizgradtagen. Das sind reale Werte für die Dimensionierung: Eine Wärmepumpe erreicht hier realistisch Jahresarbeitszahlen von 3,5–4,2, eine PV-Anlage produziert 950–1.050 kWh pro installiertem kWp und Jahr. Daran bemessen wir die Wirtschaftlichkeit Ihrer Maßnahmen.
Die Sanierungsstrategie hängt stark vom Gebäudetyp ab. Ein Einfamilienhaus aus den 60ern hat andere Prioritäten als ein Altbau-Mehrfamilienhaus oder ein Reihenhaus aus den späten 80ern. Wir bewerten für jedes Gebäude die optimale Reihenfolge: Wärmedämmung zuerst oder Heizungstausch, Dachsanierung oder Fensteraustausch, Einzelmaßnahmen oder Komplettpaket.
ENNI Netz GmbH verantwortet in Moers das Stromverteilnetz — Anmeldungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen (§14a EnWG), PV-Einspeisung oder neue Hausanschlüsse laufen dort zentral. Ein typischer Fehler vieler Eigentümer: zu späte Anmeldung, die Projekte verzögert. Wir stellen die Anträge parallel zur Bauplanung.