Wer in Marl ein Haus besitzt, das vor 1978 gebaut wurde, sitzt statistisch gesehen auf dem größten Einsparpotenzial des gesamten Wohngebäudebestandes. 63% der Bausubstanz in Marl gilt als unsaniert — das bedeutet: veraltete Dämmung, hohe Heizkosten und ein unnötig schlechter Energieausweis.
Die Förderstruktur in Marl erlaubt eine Kombination aus drei Ebenen: BAFA (bis 20% pro Einzelmaßnahme, +5% iSFP-Bonus), KfW 458 (bis 70% für Heizungstausch) und lokale Programme wie Klimaschutz Marl Förderprogramm. Wir rechnen alle drei Ebenen in einer Förderstrategie durch, bevor der erste Antrag rausgeht.
Die Sanierungsstrategie hängt stark vom Gebäudetyp ab. Ein Einfamilienhaus aus den 60ern hat andere Prioritäten als ein Altbau-Mehrfamilienhaus oder ein Reihenhaus aus den späten 80ern. Wir bewerten für jedes Gebäude die optimale Reihenfolge: Wärmedämmung zuerst oder Heizungstausch, Dachsanierung oder Fensteraustausch, Einzelmaßnahmen oder Komplettpaket.
Die 1540 jährlichen Sonnenstunden in Marl sind die Grundlage für jede PV-Berechnung. Kombiniert mit den 3200 Heizgradtagen ergibt sich ein klares Bild: Wärmepumpen laufen effizient, Solaranlagen rechnen sich, aber nur wenn Dämmung und Haustechnik aufeinander abgestimmt sind. Genau das prüfen wir im iSFP.
Wer in Marl eine Wärmepumpe oder eine PV-Anlage installieren will, kommt an Stadtwerke Marl Netz GmbH als lokalem Netzbetreiber nicht vorbei. Alle Anmeldungen, Zählerumbauten und Inbetriebnahmeprotokolle laufen dort zusammen. Wir übernehmen diesen Teil für Sie und holen die benötigten Genehmigungen vorab.