Wer in Bremerhaven ein Haus besitzt, das vor 1978 gebaut wurde, sitzt statistisch gesehen auf dem größten Einsparpotenzial des gesamten Wohngebäudebestandes. 60% der Bausubstanz in Bremerhaven gilt als unsaniert — das bedeutet: veraltete Dämmung, hohe Heizkosten und ein unnötig schlechter Energieausweis.
Die Sanierungsstrategie hängt stark vom Gebäudetyp ab. Ein Einfamilienhaus aus den 60ern hat andere Prioritäten als ein Altbau-Mehrfamilienhaus oder ein Reihenhaus aus den späten 80ern. Wir bewerten für jedes Gebäude die optimale Reihenfolge: Wärmedämmung zuerst oder Heizungstausch, Dachsanierung oder Fensteraustausch, Einzelmaßnahmen oder Komplettpaket.
Die Förderlandschaft für Bremerhaven ist dreistufig: Bund (BAFA, KfW), Land (Bremer Modernisierungsförderung) und ggf. Stadt/Landkreis. Unser Job ist es, die richtige Kombination zu finden, die maximal mögliche Quote zu identifizieren und den Antrag so zu stellen, dass er bewilligt wird — nicht nur gestellt.
Die klimatischen Rahmenbedingungen in Bremerhaven sind für energetische Sanierung freundlich: 1590 Sonnenstunden bedeuten gute PV-Erträge, 3420 Heizgradtage einen moderaten Heizwärmebedarf. Beides macht den Umstieg auf erneuerbare Heizungssysteme wie Wärmepumpen, Pellets oder Hybridlösungen wirtschaftlich interessant.
Bei Installationen in Bremerhaven arbeiten wir eng mit swb Netze GmbH zusammen. Der Netzanschluss ist oft der Engpass: Genehmigungen können 4–12 Wochen dauern, wenn man den Prozess nicht kennt. Wir legen diesen Schritt in die Planungsphase vor, sodass es bei der Installation keine Verzögerung gibt.