Die energetische Ausgangslage in Bottrop ist typisch für viele deutsche Städte der Region: Zechensiedlungen, Gartenstadt Welheim, Fachwerk Kirchhellen. Bei einer unsanierten Quote von 61% und einem Klima mit 3190 Heizgradtagen rechnet sich eine energetische Sanierung in fast allen Konstellationen — sofern sie richtig geplant und gefördert wird.
Die 1540 jährlichen Sonnenstunden in Bottrop sind die Grundlage für jede PV-Berechnung. Kombiniert mit den 3190 Heizgradtagen ergibt sich ein klares Bild: Wärmepumpen laufen effizient, Solaranlagen rechnen sich, aber nur wenn Dämmung und Haustechnik aufeinander abgestimmt sind. Genau das prüfen wir im iSFP.
Im iSFP-Sanierungsfahrplan schauen wir uns das gesamte Gebäude an, nicht nur einzelne Komponenten. Das ist wichtig, weil eine neue Wärmepumpe in einem ungedämmten Haus nicht wirtschaftlich läuft. Die richtige Reihenfolge spart mehrere tausend Euro und verhindert Fehlinvestitionen, die sich nie amortisieren.
Die Förderlandschaft für Bottrop ist dreistufig: Bund (BAFA, KfW), Land (InnovationCity Bottrop Förderung) und ggf. Stadt/Landkreis. Unser Job ist es, die richtige Kombination zu finden, die maximal mögliche Quote zu identifizieren und den Antrag so zu stellen, dass er bewilligt wird — nicht nur gestellt.
ELE Verteilnetz GmbH verantwortet in Bottrop das Stromverteilnetz — Anmeldungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen (§14a EnWG), PV-Einspeisung oder neue Hausanschlüsse laufen dort zentral. Ein typischer Fehler vieler Eigentümer: zu späte Anmeldung, die Projekte verzögert. Wir stellen die Anträge parallel zur Bauplanung.