Der Gebäudestock in Witten ist geprägt von Ruhr-Altstadt, Zechensiedlungen, Gründerzeit-Bahnhofsviertel. Mit einem Anteil von 61% unsanierter Substanz und durchschnittlichen 3210 Heizgradtagen pro Jahr ist der Hebel für energetische Optimierung hier besonders groß — vor allem bei Bestandsimmobilien aus der Nachkriegszeit.
Typische Baufehler der Vergangenheit lassen sich heute mit geförderten Maßnahmen gezielt beheben. Wärmebrücken an Fensterlaibungen, ungedämmte Rollladenkästen, falsch dimensionierte Heizkörper — all das sind kostspielige Schwachstellen, die sich mit einer fundierten Analyse und BAFA-geförderter Beratung wirtschaftlich sinnvoll sanieren lassen.
Klimatisch liegt Witten bei 1555 Sonnenstunden und 3210 Heizgradtagen. Das sind reale Werte für die Dimensionierung: Eine Wärmepumpe erreicht hier realistisch Jahresarbeitszahlen von 3,5–4,2, eine PV-Anlage produziert 950–1.050 kWh pro installiertem kWp und Jahr. Daran bemessen wir die Wirtschaftlichkeit Ihrer Maßnahmen.
Ein häufiger Fehler: Eigentümer beantragen BAFA-Förderung und vergessen, dass Wittener Klimaschutzförderung zusätzlich existiert. Die Programme sind in fast allen Fällen kombinierbar. In der Erstberatung prüfen wir systematisch, welche Stapelung für Ihren Gebäudetyp, Ihr Sanierungsziel und Ihre individuelle Situation das Optimum ergibt.
Die Zusammenarbeit mit Stadtwerke Witten Netz GmbH für die Netzanmeldung von Wärmepumpen, Wallboxen oder PV-Anlagen ist in Witten für uns Routine. Wir kennen die Fristen, die Anmeldeformulare und die typischen Stolperfallen. Das spart Ihnen Wochen an Verzögerung gegenüber einer DIY-Anmeldung.