Rostock zählt zu den Städten in Mecklenburg-Vorpommern, in denen der Wohngebäudebestand mit einer unsanierten Quote von 59% deutlichen Handlungsbedarf zeigt. Der typische Baualtersschwerpunkt liegt bei 1949–1978 — eine Zeit, in der Energiesparen noch kein Planungsthema war.
Typische Baufehler der Vergangenheit lassen sich heute mit geförderten Maßnahmen gezielt beheben. Wärmebrücken an Fensterlaibungen, ungedämmte Rollladenkästen, falsch dimensionierte Heizkörper — all das sind kostspielige Schwachstellen, die sich mit einer fundierten Analyse und BAFA-geförderter Beratung wirtschaftlich sinnvoll sanieren lassen.
In Rostock scheint die Sonne durchschnittlich 1665 Stunden pro Jahr — das ist relevant, wenn Sie eine PV-Anlage oder Solarthermie planen. Bei 3320 Heizgradtagen ist der Heizbedarf moderat, was Wärmepumpen ideale Einsatzbedingungen bietet. Die regionalen Klimadaten fließen in unsere Wirtschaftlichkeitsberechnung direkt ein.
Die Förderlandschaft für Rostock ist dreistufig: Bund (BAFA, KfW), Land (M-V Förderung energetische Sanierung) und ggf. Stadt/Landkreis. Unser Job ist es, die richtige Kombination zu finden, die maximal mögliche Quote zu identifizieren und den Antrag so zu stellen, dass er bewilligt wird — nicht nur gestellt.
Der Netzbetreiber in Rostock ist Stadtwerke Rostock Netz GmbH. Das ist relevant, weil Wärmepumpen mit mehr als 4,2 kW Stromaufnahme und Wallboxen ab 12 kW genehmigungspflichtig sind. Wir kennen die Prozesse von Stadtwerke Rostock Netz GmbH und sorgen dafür, dass die Anmeldung korrekt und zeitnah erfolgt.