Der Gebäudestock in Remscheid ist geprägt von Bergisches Schieferhaus, Werkzeugmacher-Werkshäuser, Hanglage-EFH. Mit einem Anteil von 61% unsanierter Substanz und durchschnittlichen 3220 Heizgradtagen pro Jahr ist der Hebel für energetische Optimierung hier besonders groß — vor allem bei Bestandsimmobilien aus der Nachkriegszeit.
Klimatisch liegt Remscheid bei 1555 Sonnenstunden und 3220 Heizgradtagen. Das sind reale Werte für die Dimensionierung: Eine Wärmepumpe erreicht hier realistisch Jahresarbeitszahlen von 3,5–4,2, eine PV-Anlage produziert 950–1.050 kWh pro installiertem kWp und Jahr. Daran bemessen wir die Wirtschaftlichkeit Ihrer Maßnahmen.
Ein häufiger Fehler: Eigentümer beantragen BAFA-Förderung und vergessen, dass Bergisch-Rheinische Klimaschutzförderung zusätzlich existiert. Die Programme sind in fast allen Fällen kombinierbar. In der Erstberatung prüfen wir systematisch, welche Stapelung für Ihren Gebäudetyp, Ihr Sanierungsziel und Ihre individuelle Situation das Optimum ergibt.
Jeder Gebäudetyp hat seinen eigenen Sanierungspfad. Bei Gründerzeit-Altbauten führt der Weg fast immer über Innendämmung (wegen Denkmalschutz oder Stuckfassaden), bei Nachkriegsbauten der 50er–70er Jahre ist die Dachdämmung der schnellste Hebel, und bei späteren Bauten ist oft ein Heizungstausch mit hydraulischem Abgleich bereits ausreichend, um 25–40% der Heizkosten einzusparen.
Bei Installationen in Remscheid arbeiten wir eng mit EWR GmbH Netz zusammen. Der Netzanschluss ist oft der Engpass: Genehmigungen können 4–12 Wochen dauern, wenn man den Prozess nicht kennt. Wir legen diesen Schritt in die Planungsphase vor, sodass es bei der Installation keine Verzögerung gibt.