Wer in Kassel ein Haus besitzt, das vor 1978 gebaut wurde, sitzt statistisch gesehen auf dem größten Einsparpotenzial des gesamten Wohngebäudebestandes. 58% der Bausubstanz in Kassel gilt als unsaniert — das bedeutet: veraltete Dämmung, hohe Heizkosten und ein unnötig schlechter Energieausweis.
Ein häufiger Fehler: Eigentümer beantragen BAFA-Förderung und vergessen, dass Kasseler Klimaschutzförderung zusätzlich existiert. Die Programme sind in fast allen Fällen kombinierbar. In der Erstberatung prüfen wir systematisch, welche Stapelung für Ihren Gebäudetyp, Ihr Sanierungsziel und Ihre individuelle Situation das Optimum ergibt.
Im iSFP-Sanierungsfahrplan schauen wir uns das gesamte Gebäude an, nicht nur einzelne Komponenten. Das ist wichtig, weil eine neue Wärmepumpe in einem ungedämmten Haus nicht wirtschaftlich läuft. Die richtige Reihenfolge spart mehrere tausend Euro und verhindert Fehlinvestitionen, die sich nie amortisieren.
Die klimatischen Rahmenbedingungen in Kassel sind für energetische Sanierung freundlich: 1560 Sonnenstunden bedeuten gute PV-Erträge, 3260 Heizgradtage einen moderaten Heizwärmebedarf. Beides macht den Umstieg auf erneuerbare Heizungssysteme wie Wärmepumpen, Pellets oder Hybridlösungen wirtschaftlich interessant.
Wer in Kassel eine Wärmepumpe oder eine PV-Anlage installieren will, kommt an Städtische Werke Netz+Service GmbH als lokalem Netzbetreiber nicht vorbei. Alle Anmeldungen, Zählerumbauten und Inbetriebnahmeprotokolle laufen dort zusammen. Wir übernehmen diesen Teil für Sie und holen die benötigten Genehmigungen vorab.