Wer in Ingolstadt ein Haus besitzt, das vor 1978 gebaut wurde, sitzt statistisch gesehen auf dem größten Einsparpotenzial des gesamten Wohngebäudebestandes. 54% der Bausubstanz in Ingolstadt gilt als unsaniert — das bedeutet: veraltete Dämmung, hohe Heizkosten und ein unnötig schlechter Energieausweis.
Jeder Gebäudetyp hat seinen eigenen Sanierungspfad. Bei Gründerzeit-Altbauten führt der Weg fast immer über Innendämmung (wegen Denkmalschutz oder Stuckfassaden), bei Nachkriegsbauten der 50er–70er Jahre ist die Dachdämmung der schnellste Hebel, und bei späteren Bauten ist oft ein Heizungstausch mit hydraulischem Abgleich bereits ausreichend, um 25–40% der Heizkosten einzusparen.
Klimatisch liegt Ingolstadt bei 1860 Sonnenstunden und 3470 Heizgradtagen. Das sind reale Werte für die Dimensionierung: Eine Wärmepumpe erreicht hier realistisch Jahresarbeitszahlen von 3,5–4,2, eine PV-Anlage produziert 950–1.050 kWh pro installiertem kWp und Jahr. Daran bemessen wir die Wirtschaftlichkeit Ihrer Maßnahmen.
Zusätzlich zur bundesweiten BAFA-Einzelmaßnahmenförderung und der KfW-Heizungsförderung (bis 70%) greifen in Ingolstadt die Programme von Ingolstädter Klimaschutzförderung. Diese Zusatzförderungen sind mit den Bundesmitteln kombinierbar und werden in der Praxis oft übersehen — genau hier setzen wir an und prüfen die maximale Förderquote für Ihr Projekt.
Wer in Ingolstadt eine Wärmepumpe oder eine PV-Anlage installieren will, kommt an Stadtwerke Ingolstadt Netze GmbH als lokalem Netzbetreiber nicht vorbei. Alle Anmeldungen, Zählerumbauten und Inbetriebnahmeprotokolle laufen dort zusammen. Wir übernehmen diesen Teil für Sie und holen die benötigten Genehmigungen vorab.