Heidelberg zählt zu den Städten in Baden-Württemberg, in denen der Wohngebäudebestand mit einer unsanierten Quote von 53% deutlichen Handlungsbedarf zeigt. Der typische Baualtersschwerpunkt liegt bei 1949–1978 — eine Zeit, in der Energiesparen noch kein Planungsthema war.
Die klimatischen Rahmenbedingungen in Heidelberg sind für energetische Sanierung freundlich: 1825 Sonnenstunden bedeuten gute PV-Erträge, 3080 Heizgradtage einen moderaten Heizwärmebedarf. Beides macht den Umstieg auf erneuerbare Heizungssysteme wie Wärmepumpen, Pellets oder Hybridlösungen wirtschaftlich interessant.
Ein häufiger Fehler: Eigentümer beantragen BAFA-Förderung und vergessen, dass Heidelberger Klimaschutzförderung Impulsprogramm zusätzlich existiert. Die Programme sind in fast allen Fällen kombinierbar. In der Erstberatung prüfen wir systematisch, welche Stapelung für Ihren Gebäudetyp, Ihr Sanierungsziel und Ihre individuelle Situation das Optimum ergibt.
Gebäude in Heidelberg haben oft eine komplexe Sanierungshistorie: Nachträglich gedämmte Fassaden aus den 90er Jahren, halbherzige Fenstertausche, wild kombinierte Heizungsanlagen. Eine professionelle Energieberatung bringt hier Ordnung rein und zeigt, welche Einzelmaßnahme den besten ROI bringt und wie die Förderung maximal ausgenutzt wird.
Wer in Heidelberg eine Wärmepumpe oder eine PV-Anlage installieren will, kommt an Netze BW GmbH als lokalem Netzbetreiber nicht vorbei. Alle Anmeldungen, Zählerumbauten und Inbetriebnahmeprotokolle laufen dort zusammen. Wir übernehmen diesen Teil für Sie und holen die benötigten Genehmigungen vorab.