Der Gebäudestock in Hannover ist geprägt von Gründerzeit List, 50er-Jahre-Wiederaufbau, moderne Neubauten. Mit einem Anteil von 59% unsanierter Substanz und durchschnittlichen 3390 Heizgradtagen pro Jahr ist der Hebel für energetische Optimierung hier besonders groß — vor allem bei Bestandsimmobilien aus der Nachkriegszeit.
Jeder Gebäudetyp hat seinen eigenen Sanierungspfad. Bei Gründerzeit-Altbauten führt der Weg fast immer über Innendämmung (wegen Denkmalschutz oder Stuckfassaden), bei Nachkriegsbauten der 50er–70er Jahre ist die Dachdämmung der schnellste Hebel, und bei späteren Bauten ist oft ein Heizungstausch mit hydraulischem Abgleich bereits ausreichend, um 25–40% der Heizkosten einzusparen.
Die 1540 jährlichen Sonnenstunden in Hannover sind die Grundlage für jede PV-Berechnung. Kombiniert mit den 3390 Heizgradtagen ergibt sich ein klares Bild: Wärmepumpen laufen effizient, Solaranlagen rechnen sich, aber nur wenn Dämmung und Haustechnik aufeinander abgestimmt sind. Genau das prüfen wir im iSFP.
Ein häufiger Fehler: Eigentümer beantragen BAFA-Förderung und vergessen, dass proKlima Hannover zusätzlich existiert. Die Programme sind in fast allen Fällen kombinierbar. In der Erstberatung prüfen wir systematisch, welche Stapelung für Ihren Gebäudetyp, Ihr Sanierungsziel und Ihre individuelle Situation das Optimum ergibt.
Wer in Hannover eine Wärmepumpe oder eine PV-Anlage installieren will, kommt an enercity Netz GmbH als lokalem Netzbetreiber nicht vorbei. Alle Anmeldungen, Zählerumbauten und Inbetriebnahmeprotokolle laufen dort zusammen. Wir übernehmen diesen Teil für Sie und holen die benötigten Genehmigungen vorab.