Wer in Gelsenkirchen ein Haus besitzt, das vor 1978 gebaut wurde, sitzt statistisch gesehen auf dem größten Einsparpotenzial des gesamten Wohngebäudebestandes. 64% der Bausubstanz in Gelsenkirchen gilt als unsaniert — das bedeutet: veraltete Dämmung, hohe Heizkosten und ein unnötig schlechter Energieausweis.
Die Förderstruktur in Gelsenkirchen erlaubt eine Kombination aus drei Ebenen: BAFA (bis 20% pro Einzelmaßnahme, +5% iSFP-Bonus), KfW 458 (bis 70% für Heizungstausch) und lokale Programme wie Klimaschutz Gelsenkirchen Förderung. Wir rechnen alle drei Ebenen in einer Förderstrategie durch, bevor der erste Antrag rausgeht.
Jeder Gebäudetyp hat seinen eigenen Sanierungspfad. Bei Gründerzeit-Altbauten führt der Weg fast immer über Innendämmung (wegen Denkmalschutz oder Stuckfassaden), bei Nachkriegsbauten der 50er–70er Jahre ist die Dachdämmung der schnellste Hebel, und bei späteren Bauten ist oft ein Heizungstausch mit hydraulischem Abgleich bereits ausreichend, um 25–40% der Heizkosten einzusparen.
Die klimatischen Rahmenbedingungen in Gelsenkirchen sind für energetische Sanierung freundlich: 1540 Sonnenstunden bedeuten gute PV-Erträge, 3200 Heizgradtage einen moderaten Heizwärmebedarf. Beides macht den Umstieg auf erneuerbare Heizungssysteme wie Wärmepumpen, Pellets oder Hybridlösungen wirtschaftlich interessant.
ELE Verteilnetz GmbH verantwortet in Gelsenkirchen das Stromverteilnetz — Anmeldungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen (§14a EnWG), PV-Einspeisung oder neue Hausanschlüsse laufen dort zentral. Ein typischer Fehler vieler Eigentümer: zu späte Anmeldung, die Projekte verzögert. Wir stellen die Anträge parallel zur Bauplanung.