Der Gebäudestock in Flensburg ist geprägt von Kapitänshäuser, maritime Gründerzeit, dänisch-deutsche Architektur. Mit einem Anteil von 58% unsanierter Substanz und durchschnittlichen 3290 Heizgradtagen pro Jahr ist der Hebel für energetische Optimierung hier besonders groß — vor allem bei Bestandsimmobilien aus der Nachkriegszeit.
Die Sanierungsstrategie hängt stark vom Gebäudetyp ab. Ein Einfamilienhaus aus den 60ern hat andere Prioritäten als ein Altbau-Mehrfamilienhaus oder ein Reihenhaus aus den späten 80ern. Wir bewerten für jedes Gebäude die optimale Reihenfolge: Wärmedämmung zuerst oder Heizungstausch, Dachsanierung oder Fensteraustausch, Einzelmaßnahmen oder Komplettpaket.
Ein häufiger Fehler: Eigentümer beantragen BAFA-Förderung und vergessen, dass Flensburger Klimaschutzförderung zusätzlich existiert. Die Programme sind in fast allen Fällen kombinierbar. In der Erstberatung prüfen wir systematisch, welche Stapelung für Ihren Gebäudetyp, Ihr Sanierungsziel und Ihre individuelle Situation das Optimum ergibt.
Die 1620 jährlichen Sonnenstunden in Flensburg sind die Grundlage für jede PV-Berechnung. Kombiniert mit den 3290 Heizgradtagen ergibt sich ein klares Bild: Wärmepumpen laufen effizient, Solaranlagen rechnen sich, aber nur wenn Dämmung und Haustechnik aufeinander abgestimmt sind. Genau das prüfen wir im iSFP.
Bei Installationen in Flensburg arbeiten wir eng mit Stadtwerke Flensburg Netz GmbH zusammen. Der Netzanschluss ist oft der Engpass: Genehmigungen können 4–12 Wochen dauern, wenn man den Prozess nicht kennt. Wir legen diesen Schritt in die Planungsphase vor, sodass es bei der Installation keine Verzögerung gibt.